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Nach Dem Unwetter Geht’s Los: So Fängst Du Mehr Fisch Nach Regen Und Gewitter

Na de bui begint het: Zo vang je meer vis na regen en onweer

Ein warmer Sommertag, dunkle Wolken ziehen auf und plötzlich setzt ein kräftiger Regenschauer ein. Für viele Angler scheint das der Moment zu sein, die Ruten einzupacken. Doch gerade die Zeit nach einem solchen Wetterumschwung kann besonders interessant sein.

Nach mehreren Tagen mit warmem und stabilem Wetter können Regen, Wind und sinkende Temperaturen die Bedingungen im Wasser deutlich verändern. Fische, die tagsüber kaum aktiv wirkten, können wieder zu jagen beginnen. Gerade bei Barsch, Zander und Hecht kann es sich deshalb lohnen, nach einem sommerlichen Schauer wieder ans Wasser zu fahren.

Wichtig: Angel niemals während eines Gewitters. Warte, bis das Gewitter vollständig vorüber ist und die Bedingungen wieder sicher sind.

Warum Können Fische Nach Regen Aktiver Werden?

Nicht der Regen allein macht den Unterschied. Meist ist es die Kombination aus Regen, Wind, Abkühlung und Veränderungen im Wasser.

Nach einer warmen Phase kann ein deutlicher Wetterumschwung lokal für kühleres Wasser und mehr Bewegung sorgen. Auch Nahrung und kleine Beutefische können ihren Standort verändern. Raubfische folgen diesen Veränderungen häufig.

Das bedeutet nicht, dass jeder Regenschauer automatisch fantastische Fänge bringt. Wenn das Wasser jedoch tagelang warm und ruhig war, kann ein plötzlicher Umschwung genau der Reiz sein, der gefehlt hat.

Du hast unseren vorherigen Artikel noch nicht gelesen? Dann sieh dir auch Angeln Bei Hitze: Beste Zeiten, Angelplätze Und Fischschutz an.

Wo Findest Du Die Fische Nach Einem Regenschauer?

Nach einem Wetterwechsel ist es oft keine gute Idee, automatisch genau dieselben Stellen wie zuvor abzufischen.

Achte besonders auf Bereiche, in denen sich etwas im Wasser verändert.

Dazu gehören Einläufe, Durchlässe, Brücken, windzugewandte Ufer und Zonen, in denen klares und trüberes Wasser aufeinandertreffen. Auch Kanten und Krautfelder bleiben interessant, weil kleine Fische dort Schutz suchen.

In Kanälen und Flüssen kann etwas zusätzliche Strömung ebenfalls attraktive Bereiche schaffen. Befische nicht nur die Mitte der Strömung, sondern vor allem den Übergang zwischen schnellerem und ruhigerem Wasser.

Trüberes Wasser? Passe Deine Kunstköder An

Ein kräftiger Regenschauer kann die Sicht unter Wasser verringern. Das muss überhaupt kein Nachteil sein.

Wenn das Wasser trüber wird, kannst du Kunstköder einsetzen, die leichter auffallen. Denke an Köder mit mehr Vibration, deutlicher Aktion oder einer gut sichtbaren Silhouette.


Gummifische, Wobbler, Spinnerbaits und andere aktive Kunstköder können dann besonders interessant sein.

Entdecke hier unser komplettes Sortiment an Kunstködern.

Ist das Wasser noch relativ klar, kannst du natürlicher fischen. Lass deshalb die Wasserbedingungen bestimmen, was du aus deiner Tacklebox holst, statt immer mit derselben Lieblingsfarbe zu beginnen.

Barsch Nach Regen

Barsch kann sehr schnell auf veränderte Bedingungen reagieren.

Suche vor allem an Hindernissen, Brücken, Steinpackungen, Krautkanten und Stellen, an denen sich kleine Beutefische sammeln. Siehst du Aktivität an der Oberfläche, ist das ein klares Zeichen, nicht sofort ausschließlich am Grund zu angeln.

Kleine bis mittelgroße Kunstköder sind oft ein guter Ausgangspunkt. Reagieren die Fische aggressiv, kannst du schneller und auffälliger fischen.

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Zander Nach Einem Wetterumschwung

Für Zander sind vor allem Veränderungen bei Strömung und Sicht interessant.

In Kanälen und Flüssen solltest du nach Regen tiefere Kanten, Abbruchkanten, Brücken, Schleusen und andere Bereiche, an denen die Strömung gebrochen wird, besonders beachten.

Ein Gummifisch mit deutlicher Aktion und gutem Grundkontakt ist hier eine logische Wahl. Wird das Wasser sehr trüb, können zusätzlicher Kontrast oder mehr Vibration helfen, den Köder besser wahrnehmbar zu machen.

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Vergiss Den Hecht Nicht

Auch Hechte können nach einer warmen Phase von einem Wetterwechsel profitieren.

Befische vor allem Krautkanten, flache Plateaus, Übergänge in tieferes Wasser und Bereiche mit Beutefischen. Besonders wenn die Temperatur nach mehreren heißen Tagen deutlich fällt, lohnt es sich, diese Zonen erneut zu versuchen.

Dabei musst du nicht immer extrem große Köder verwenden. Orientiere dich an den vorhandenen Beutefischen und passe deinen Kunstköder entsprechend an.

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Wann Ist Der Beste Zeitpunkt?

Das Interessante am Sommerwetter ist, dass sich ein Gewässer innerhalb weniger Stunden völlig anders anfühlen kann.

War es mehrere Tage heiß, windstill und sonnig und zieht anschließend eine Regenfront durch? Dann kann die Zeit nach dem schlechten Wetter ein hervorragender Moment sein, es erneut zu versuchen.

Auch der nächste Morgen ist interessant, besonders wenn die Nacht deutlich kühler war als die vorherigen Tage.

Achte deshalb nicht nur auf die vorhergesagte Temperatur. Windrichtung, Bewölkung, Regen und ein plötzlicher Temperaturabfall können bei der Planung deiner Angelsession mindestens genauso wichtig sein.

Mach Nicht Diesen Fehler

Ein häufiger Fehler ist, nach einem Wetterwechsel einfach weiterzuangeln, als hätte sich nichts verändert.

Der perfekte Platz von gestern muss heute nicht mehr perfekt sein.

Wechsle regelmäßig den Standort, beobachte das Wasser und achte auf kleine Hinweise. Beutefische an der Oberfläche, jagende Barsche, Vögel über einer bestimmten Zone oder plötzlich auftretende Strömung können dir viel mehr verraten, als eine Stunde blind an derselben Stelle zu werfen.

Und vielleicht noch wichtiger: experimentiere.

Andere Tiefe. Andere Geschwindigkeit. Andere Farbe. Andere Größe.

Manchmal reicht eine kleine Anpassung, um aus einer ruhigen Session plötzlich einen völlig anderen Angeltag zu machen.

Also: Zu Hause Bleiben, Wenn Es Geregnet Hat?

Auf keinen Fall.

Ein dunkler Himmel und ein nasses Ufer wirken vielleicht weniger attraktiv als ein sonniger Sommertag, doch für Angler können gerade wechselnde Bedingungen interessant sein.

Sobald das Gewitter sicher vorüber ist, kann es sich deshalb lohnen, die Rute doch noch einzupacken.

Denn manchmal beginnt die beste Angelei erst, wenn die anderen schon nach Hause gegangen sind.